Veltheim an der Weser

Wissenswertes, Aktuelles und Historisches aus Veltheim
 

Aktuelle Informationen aus Veltheim an der Weser 

Ein wichtiger Hinweis zu dieser aktuellen Seite: Bei älteren Beiträgen auf dieser Seite werden die beigefügten Fotos nach einiger Zeit gelöscht, um die Übersichtlichkeit zu wahren. Historische Fotos sind dann in den entsprechenden Menüs zu sehen. Dort werden sie laufend ergänzt.

Der Veltheimer Weihnachtsmarkt

 

Endlich wieder Weihnachtsmarkt in Veltheim. Nach der langen Pause wg. der Pandemie haben die Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft Veltheim nun für Samstag, den 26.11.2022 wieder einen attraktiven Weihnachtsmarkt mitten im alten Ortskern an der Veltheimer Kirche organisiert. Es ist dem Vorstand gelungen, ein tolles Programm für Jung und Alt auf die Beine zu stellen. Ein Weihnachtsmarkt in Veltheim gab es erstmals 1986 organisiert durch die damalige Werbegemeinschaft auf dem Parkplatz beim Edekamarkt Camen. In den Jahren zuvor (1984 und 1985)  fanden in der Adventszeit das Mühlengewinnspiel mit Endveranstaltung im Saal der Gaststätte Buschmann statt. Später veranstaltete die Werbegemeinschaft noch Weihnachtsmärkte auf dem Schulhof und bei Getränke Nehrmann. Nachdem sich die Werbegemeinschaft um 2006 auflöste übernahm die Dorfgemeinschaft die Tradition. Nun findet der Weihnachtsmarkt alle zwei Jahre (abwechselnd mit Eisbergen) statt. Die Bürgerinnen und Bürger im Süden der Stadt Porta Westfalica freuen sich jetzt auf den 26.11.2022, um nach der Pandemiepause wieder den Veltheimer Weihnachtsmarkt besuchen zu können. Für Essen und Trinken ist gesorgt und diverse Verkaufsstände bieten ihre Waren an. Gute Möglichkeit, die ersten Geschenke zu erwerben, u.a. auch die Veltheimer Chroniken.
(Foto von Veranstaltungen der letzten Jahre). 



























Wieder Weihnachtsmarkt in Veltheim

















Geschenk zu Weihnachten

 

Das neue „Veltheim-Buch“ zum Sonderpreis: 14,90 Euro
„Zeitreise durch Veltheim“ Veltheim-Chronik Band IV
Interessantes und Wissenswertes von Veltheim an der Weser. Ein lesenswerter Streifzug durch Veltheims Historie! Auf 350 Seiten mit 170 historischen Fotos und Abbildungen schreibt der Ortsheimatpfleger über Veltheims Vereine und Gemeinschaften, die Kirchen, die Mühlen, über Bräuche und die Entwicklung Veltheimer Firmen und Wirtschaftsbetriebe. Eine ausführliche Zeittafel beschreibt Veltheims Entwicklung in den Jahrhunderten.
Ein großartiges Geschenk zu Weihnachten!


Zu erhalten zum Sonderpreis: im Dorf Büro, per Mail: rkoelling@online.de






1994: 100 Jahre SuS - Grußworte (alle Teile des Jubiläumsfilm im Menü "Veltheim im Film"

Heute nun der letzte Teil des Films von 1994: 100 Jahre SuS Veltheim e.V. im Festzelt. Die Grußworte der Ehrengäste und zum Tanz spielte eine Kapelle aus der Slowakei auf. Der Film wurde erstellt vom Veltheimer Filmemacher Heinz Westermeier, überarbeitet vom Ortsheimatpfleger R. Kölling. 

1994: 100 Jahre SuS - Ehrungen

1994: Der SuS Veltheim begeht seine 100-Jahr Feier. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden vom Kreis- und Bezirksvorsitzenden Rudolf Tellermann (leider schon verstorben) erfolgreiche Tischtennissportler geehrt.  

Der Vogelfutterdieb ist überführt!







1994; 100 Jahre SuS Veltheim

 

1994: Der SuS Veltheim feierte sein 100-jährfiges Jubiläum. In der Veranstaltung wurden auch erfolgreiche Handballerinnen und Handballer vom damaligen Kreisvorsitzenden des Handballkreises Minden Lübbecke, Günter Mönckhoff (leider schon verstorben), ausgezeichnet.



Versammlung der Kirchengemeinde

 Die Ev. Kirchengemeinde lädt zu einer Gemeindeversammlung in das Gemeindehaus am Sprengelweg ein. Sie findet am 27.10. um 19:00 Uhr statt. Es geht um den Gebäudebestand und welche Gebäude für die Zukunft noch benötigt werden.

 

Schriftsteller aus Veltheim

 

Der in Veltheim an der Weser aufgewachsene Schriftsteller Timo Kölling, heute wohnhaft in Thüringen, hat einen weiteren Gedichtband herausgegeben. Seine Bücher können über seine Webseite "www.timokoelling.com bzw. bei Amazon erworben werden.  Bestellungen sind auch per Mail:  timokoelling@web.de Über seine bisherigen Arbeiten wird wie folgt berichtet:
"Timo Kölling, geboren 1978, ist das bestgehütete Geheimnis der deutschen Gegenwartsliteratur. Alle lesen ihn, aber keiner gibt es zu. In den letzten zwanzig Jahren hat Timo Kölling sich – hauptsächlich als Lyriker und Philosoph – eine große Verborgenheit erschrieben. Tradition und Bruch, Schrift und Rettung, Grenze und Landschaft, Selbstsein und Fremdheit sowie immer wieder das Gehen und das Wandern gehören zu den Themen seiner Dichtung und Deutung.
Die ersten Bücher, das von Jünger geprägte Tagebuch »Silhouetten im Nebel« (1999/2000) und die von Stefan George beeinflußten Gedichte »Begegnungen in Weiß« (2001), blieben unveröffentlicht, bis im Jahr 2003 der Entschluß erfolgte, als freier Schriftsteller zu leben. Zu diesem Zeitpunkt war das rein weltanschaulich motivierte Schreiben bereits zurückgetreten hinter die Dichtung und hinter das Bedürfnis nach metaphysischer bzw. erkenntnistheoretischer Vertiefung. Von letzterer legt das 2006 veröffentlichte umfangreiche Buch »Tradition und Transzendenz« Zeugnis ab, in dessen Mittelpunkt eine I
nterpretation von Heideggers Kehre sowie eine fundamentalontologische Lektüre Kants, Hegels, Nietzsches und Husserls stehen. Eine Neufassung dieses Buches ist in Vorbereitung.https://strato-editor.com/.cm4all/uproc.php/0/Aktuelles/.ziegler2016_cover-e1629186163348.jpg/picture-400?_=183e6374783
Im Jahr 2008 erschien im Königshausen & Neumann Verlag ein Buch über den weitgehend vergessenen christlich-traditionalistischen Philosophen Leopold Ziegler und seinen Einfluß auf die Gebrüder Jünger. Es enthält eine präzise Entschlüsselung von Ernst Jüngers Essay »Der Arbeiter«. Es folgten mehrere Titel im Eisenhut Verlag, unter anderem der Essay »Ernst Jünger und die Nichtvergeßlichkeit« und das Denktagebuch »Exodus Schwarz«. Beide Bücher (und erst recht der auf sie folgende Gedichtband »Die Gabe des Zitterns«) legen auf ihre Weise Zeugnis ab von Köllings zuvor erfolgtem Eintritt in die katholische Kirche: die Konversion hatte am 21. Dezember 2008 in St. Leonhard in Frankfurt am Main in der außerordentlichen (tridentinischen) Form des Römischen Ritus stattgefunden.
2017 konnte, wiederum im Königshausen & Neumann Verlag, nach mehrjähriger Arbeit die Ziegler-Werkgeschichte »Leopold Ziegler, Philosoph der letzten Dinge« erscheinen, die sich zugleich als geschichtsphilosophische Theorie des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts versteht. Seither ist Kölling, auf Unabhängigkeit bedacht, zur früheren Praxis zurückgekehrt, seine Bücher im Eigenverlag herauszugeben. Den Anfang machte im S
ommer 2017 die Veröffentlichung von »Die Waage im Ungrund oder Aristoteles als konservativer Revolutionär«: ein konzentrierter Traktat auf der Grenze von Philosophiegeschichte und Erkenntnistheorie, Etymologie, Politischer Theologie und Integraler Tradition. Aristoteles wurde zum konservativen Revolutionär des griechischen Denkens, indem er der fallenden Linie der von Parmenides begründeten Ontologie, auf welche sich »das Abendland« gründen sollte, eine ältere Tradition entgegensetzte: die eurasische Gnosis.
Das Zentrum von Köllings Werk aber bildet, in Lyrik und Prosa, die Dichtung. Der aktuelle Gedichtband »Brandung und Geräum« enthält die Selbstaussage dessen, der lieber wandernd unterwegs ist und sich an das Eigene und die Eigenen hält, als an einer gleichgültig gewordenen Öffentlichkeit, einer bereits untergegangenen Kultur teilzunehmen.


1994: 100 Jahre SuS Veltheim - Ehrungen verdienter Handballer


1994: 100 Jahr-Feier des SuS Veltheim e.V. Der damalige 1. Vorsitzende und seine Vertreter ehren langjährige und erfolgreiche Handballer für ihren besonderen Verdienste für den Verein.



Erfolge im Bogenschießen

 

Portaner Bogensportler holt Silber bei Deutscher Meisterschaft

Die Deutsche Meisterschaft 3D-Sport des Traditionellen Bogensportverbandes Deutschland (TBVD) fand vom 23. bis 25. September in Barsinghausen statt. 144 Bogensportler aus ganz Deutschland haben sich in verschiedenen Wertungsklassen des traditionellen Bogensports zwei Tage lang Waldparcours mit jeweils 30 sportlich gesteckten 3D Zielen gestellt. Die Bandbreite der Spezialschaum-Figuren erstreckte sich vom Murmeltier über Wildschweine bis hin zu Schwarzbären und Damhirsch und wurden auf Distanzen von ca. 15 bis 50 Meter geschossen.
Vom heimischen Bogensport des SuS Veltheim trat Kai Gieseking bei dieser Deutschen Meisterschaft an. Nach zwei Turniertagen mit wechselndem Regen- und Sonnenwetter erreichte Gieseking in der Wertungsklasse „Langbogen modern Herren“ den 2. Platz und holte Silber in den Mühlenkreis. Die Bogensportabteilung des SuS Veltheim ist glücklich und stolz auf dieses Ergebnis und will auf diese Leistung weiter aufbauen.
Der Verein kann sich sogar doppelt freuen, denn am selben Wochenende hat auf einem kleineren Bogensportturnier in Lauenstein/Salzhemmendorf der Reiterbogenschütze Horst Eulitz einen 3. Platz belegt und durfte sich über Bronze freuen.

1994: 100 Jahre SuS Veltheim e.V. Teil 5

 

Rückblick 1994: Der SuS Veltheim feierte im Festzelt sein 100-jähriges Bestehen. In diesem Teil des Films von 1994 werden vom Vorsitzenden Friedrich Törper und den Stellvertretern langjährige (40 und 25 jährige Mitgliedschaft) Mitglieder ausgezeichnet.  


1994: 100 Jahre SuS Veltheim e.V. Teil 4

 

Rückblick 1994: Jubiläumsfeier 100 Jahre SuS Veltheim Teil 4, Heinz Fröhlke berichtet über die Aktivitäten des Vereins.

1994: 100 Jahre SuS Veltheim e.V. Teil 3


 100 Jahre SuS Veltheim e.V. 1994:
Teil 3: Grußwort des damaligen Bürgermeisters der Stadt Porta Westfalica Heinrich Schäfer (der leider kürzlich verstarb).


1994: 100 Jahre SuS Veltheim e.V.


Heute nun der Teil 2 des Filmmaterials von der 100-Jahr Feier des SuS Veltheim aus dem Jahr 1994.

Interessantes Filmmaterial von 1994


1994 feierte der SuS Veltheim e.V. sein 100-jähriges Bestehen mit einer großen Veranstaltung im Festzelt auf dem Festplatz in Veltheim. Es war die letzte große Festzeltparty des Vereins auf dem Festplatz.

Zu dieser Veranstaltung gibt es Filmmaterial des Veltheimer Filmemachers Heinz Westermeier, welches nun vom Ortsheimatpfleger R. Kölling aufgearbeitet wurde und in mehreren Abschnitten erstmalig veröffentlicht wird. 

Heute nun der Teil 1. Weitere Teile folgen in den nächsten Tagen. in den Filmausschnitten sind Sportkameradinnen und Sportkameraden zu sehen, die heute leider nicht mehr unter uns weilen.  

Kita Veltheim wird 50


Die Kita Veltheim feiert Geburtstag:
50 Jahre Kita Veltheim
Die Awo-Kita/Familienzentrum in Veltheim feiert am Samstag, dem 24.9.2022 ihr 50-jähriges Bestehen. Von 14.00 bis 17.00 läuft ein buntes Programm mit musikalischer Untermalung, einer Tombola und etlichen weiteren Überraschungen.

Die Friedenseiche in Veltheim


Die Friedenseiche in Veltheim wurde kürzlich "geliftet". Nun macht dieser schöne Baum an der Robert-Franke-Str. in Veltheim wieder einen sehr guten Eindruck, wie das Bild 1 zeigt. Das Bild 2 zeigt den Baum vor ca. 3 Jahren. Es wurde einige Äste und totes Gehölz entfernt. Zur Geschichte dieser Eiche ein Text aus dem 4, Band der Chronik von Veltheim:


Die Sieges- und Friedenseiche in Veltheim
Oft wird die Frage gestellt: Warum und wie lange steht diese schöne Eiche an der Robert-Franke-Straße und warum gerade dort? Nach dieser Eiche wurde im Zuge der Gebietsreform dann auch ein Abzweig der Robert-Franke-Straße benannt: „An der Friedenseiche“ (Sackgasse).
Das kleine Grundstück, auf dem die Eiche heute steht, gehörte damals zur Stätte Veltheim Nr. 69 Colon Buschmann (später Robert-Franke-Straße 15, Glammeier). Der Eigentümer Kolon Buschmann stellte das Eckgrundstück zur Verfügung. Die späteren Gründungsmitglieder der Kyffhäuserkameradschaft Veltheim waren es, die diese Eiche 1871 dort pflanzten. Die Kyffhäuserkameradschaft gründete sich in Veltheim offiziell erst im Jahre 1878.
Als der Baum gepflanzt wurde, war er 8-jährig. Die Pflanzung erfolgte anlässlich des siegreichen Feldzuges gegen Frankreich 1870/71. Damit sollte der Wille nach Frieden in der Welt bekundet werden. Im Sprachgebrauch ist der Name „Sieges- und Friedenseiche“ verschwunden und der Baum wird nur noch „Friedenseiche“ genannt. Einer überlieferten Geschichte zufolge solle der Frieden so lange halten, wie der Baum steht. Das hat sich leider nicht bewahrheitet, denn schon 1914 begann der Erste Weltkrieg.
Die Friedenseiche steht nun 151 Jahre an dieser Stelle und der Baum ist inzwischen 158 Jahre alt. Hoffen wir, dass uns diese schöne Eiche noch lange erhalten bleibt.










Rückschau 2007

Rückschau: August 2007 - Veltheim feierte 1111-jähriges Jubiläum mit einer "Zeitreise" in der völlig ausverkauften Karl-Krüger-Halle in Veltheim. In dieser Veranstaltung wurde u.a. auch die Partnerschaft der fünf Veltheims, die es weltweit gibt, gegründet. In dieser Veranstaltung trat nach vielen Jahren nochmals die Veltheimer Kultband der 60ziger Jahre "The Generations" auf und begeisterten das Publikum.
Rückblick 2007


Rückschau: August 2007 - Veltheim feierte 1111-jähriges Jubiläum mit einer "Zeitreise" in der völlig ausverkauften Karl-Krüger-Halle in Veltheim. In dieser Veranstaltung wurde u.a. auch die Partnerschaft der fünf Veltheims, die es weltweit gibt, gegründet.

Der leider schon verstorbene Günter Ludwig, Macher des Bläserkreises Porta Westfalica, intonierte das "Veltheim-Lied", welches um 1935 von W. Niemann komponiert und getextet wurde.

Das Verbandsligateam


Mit dieser Mannschaft und dem neuen Trainer Detlef Rauchschwalbe sind die Veltheimer Verbandsligahandballer der HSG Porta in die neue Spielserie gestartet. Dem Auftaktunentschieden folgte ein Auswärtssieg in Ibbenbüren.

Ortsheimatpfleger: Nachfolge gesucht


Mein Mandat als Ortsheimatpfleger für Veltheim läuft zunächst bis zur nächsten Kommunalwahl NRW 2025 und bis dahin über ich diese Tätigkeit gern weiter aus, so es die Gesundheit zulässt.
Dann sind es allerdings genau 30 Jahre, die ich dieses Amt in Veltheim ununterbrochen bekleide, nämlich seit 1995. Ab 2025 stehe ich für diese Position dann nicht mehr zur Verfügung und würde mich freuen, diese Aufgaben in jüngere Hände übertragen zu können.  


Ich teile das schon jetzt so frühzeitig mit, damit sich zur Neubesetzung dieser Position ggf. im Rahmen der Dorfgemeinschaft oder weiterer interessierter Bürgerinnen oder Bürger Gedanken gemacht werden kann.
Interessenten für dieses Amt können sich gern bei mir melden können, um mehr über Aufgaben und Tätigkeiten zu erfahren. Zu Erläuterungen der Aufgaben eines Ortsheimatpflegers stehe ich immer gern zur Verfügung.
Reinhold Kölling, Ortsheimatpfleger Veltheim





Unentschieden zum Start


Die Veltheimer Verbandsligahandballer der HSG Porta erreichten im ersten Heimspiel gegen HSV Minden-Nord nur ein 24:24 in einem spannenden Spiel mit wechselnden Führungen.

Veltheim trauert um Heinrich Schäfer


Seine Verdienste um Veltheim und Porta Westfalica wurden im 4. Band der Veltheimer Chronik "Zeitreise durch Veltheim" gewürdigt. Diese Würdigung sei hier nochmals wiederholt:

Heinrich Schäfer, geboren am 8. März 1931, ist ein Veltheimer durch und durch. Der Kommunalpolitiker Heinrich Schäfer bezeichnet sich selbst als „Ziehsohn“ von Karl Krüger, für den er von 1961 bis 1972 Stellvertreter im Bürgermeisteramt in Veltheim war. Auch er war schon 1945 mit Karl Krüger dabei, als der SuS Velt¬heim e.V. seine Wiedergründung erfuhr. In diesem Verein, so erzählt er immer wieder gern, hat er Öffentlichkeitsarbeit gelernt. Er wirkte in dem Verein in Vorstandspositionen als Vorsitzender (1959 bis 1961), als Kassenwart (1955 bis 1958 sowie 1964) und als langjähriger Sozialwart mit.
Karl Krüger war es dann, der ihn, den Sozialdemokraten, für die Kommunalpolitik begeisterte und für die Heinrich Schäfer sich in Veltheim und später in Porta Westfalica einsetzte.
Bei der Neugründung der Stadt Porta im Zuge der Gebietsreform wurde er Stellvertreter des ersten Bürgermeisters Willi Watermann. Als dieser nach zehn Jahren Amtszeit nicht wieder antrat, wurde der Veltheimer Heinrich Schäfer Bürgermeister der Stadt Porta Westfalica. Ein Amt, das er mit großer Freude 16 Jahre lang ausübte. 1999 bremste ihn die Altersgrenze. In der Presse wurde er wie folgt zitiert: „Wenn es die Altersgrenze nicht gegeben hätte, wäre für mich das neu geschaffene Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters durchaus erstrebenswert gewesen.“
Als er, nach 16 Jahren Bürgermeisteramt und 38 Jahren Kommunalpolitik, feierlich mit großem Dank verabschiedet wurde, schrieb das Mindener Tageblatt in der Schlagzeile:
Portas Entertainer verlässt die Bühne.
Des Weiteren hieß es:
In den 16 Jahren als Bürgermeister der Stadt Porta Westfalica hat der gelernte Finanzbuchhalter das Reden in freien Assoziationen nahezu perfektioniert. Bei Heinrich Schäfers Reden, die meistens bei dem „Schalke 04-Anhänger“ und passionierten Skatspieler mit einem „Glück auf!“ endeten, gab es selten eine schriftliche Vorlage, wenn überhaupt ein kleiner Zettel mit einigen Worten darauf. Er sprach in seinem Amt die Sprache des Volkes, und das kam an.
Und so hat er auch nach Beendigung seiner Bürgermeistertätigkeit als sogenannter „Altbürgermeister“ in seinem Heimatort Veltheim bei Veranstaltungen noch manch fulminante Rede gehalten.
Besonders die Sportler denken immer gern daran, wenn Heinrich Schäfer als Wahlleiter bei den Jahreshauptversammlungen des SuS Veltheim die Abstimmungen leitet. Beim SuS Veltheim wurde das Ehrenmitglied erst Anfang 2020 für seine 75-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet.
Für das Mindener Tageblatt schrieb Heinrich Schäfer im Anschluss an seine Bürgermeisterzeit zwischen März 2001 und Oktober 2008 150 Kolumnen. An „Schäfers Schau“ wird immer noch gern gedacht.
Veltheim wird Heinrich Schäfer in guter Erinnerung behalten!

 


Grillfest als Dank


Die Dorfgemeinschaft Veltheim bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern, die bei der Aufnahme der Geflüchteten aus der Ukraine in Veltheim tatkräftige Unterstützung leisteten, mit einem Grillfest an der Unterkunft Körting. Daran nahmen auf Einladung der Dorfgemeinschaft auch die ukrainischen Gäste teil. Die ukrainischen Frauen hatten dazu ein schmackhaftes ukrainisches Salatbüfett angerichtet.


Veltheim-Partnerschaftstreffen 2023 zu Pfingsten geplant

 

 Im August 2007, also vor 15 Jahren, gründete sich bei uns in Veltheim an der Weser die "Veltheim-Partnerschaft". Eine Partnerschaft aller Orte, die Veltheim heißen und davon gibt es weltweit nur fünf! Veltheim an der Weser feierte sein 1111-jähriges Bestehen und auf Initiative des Ortsheimatpflegers trafen sich in der Veranstaltung "Zeitreise" in der Karl-Krüger-Halle Delegationen aller fünf Veltheims zur Besiegelung der Ortspartnerschaften. In der Folge fanden etliche Treffen in den einzelnen Partnergemeinden statt. 2023 ist zu Pfingsten wieder ein Treffen bei uns in Veltheim an der Weser geplant. Pandemiebedingt fiel dieses Treffen in den letzten beiden Jahren aus.


Eine Vorstellung aller fünf Veltheims folgt hier:

Veltheim an der Weser entstand 996 n. Chr. mit der Gründung der Kirche. So beschreibt es die Legende von der Gründung der neun Kirchen durch Hildburg von Uffo. Zur Zeit des fünften »Mindischen« Bischofs Drogo ist anno 896 das Kloster Möllenbeck nebst acht anderen Kirchen gestiftet worden. Es waren dies die Kirchen zu Segelhorst, Deckbergen, Steinbergen, Hohenrode, Silixen, Oster-Eisbergen, Wester-Eisbergen und Veltheim. Stifterin war eine adelige Dame, die Frau Hildburg von Uffo. Das Veltheim an der Weser aber zweifelsfrei schon viel früher besiedelt war ist durch etliche Bodenfunde aus der germanischen und römischen Zeitepoche belegt.
Es ist nicht zweifelsfrei bewiesen, woher der Name Veltheim stammt und wie er zu erklären ist. In alten Urkunden heißt es auch „Velthem“ oder „Veltheimb“ oder plattdeutsch gesprochen „Velpen“. Wo wir heute ein „f“ und ein „d“ schreiben, wurde früher ein „v“ und ein „t“ geschrieben. So kann man ableiten „Feldheim – Heim im Felde“ oder die „Siedlung im Felde“ und das ist fränkischen Ursprungs.
Wenn man nach dem Ursprung dieser Siedlung forscht, so ist man geneigt, sie in Zusammenhang zu bringen mit dem Geschlecht derer „von Veltheim“, dessen Zweige sich bis in unsere Tage erhalten haben. In der Tat finden wir diesen Namen vielfach in alten Urkunden. Doch weist Veltheim an der Weser nicht viele Anhaltspunkte dafür auf, dass es einstmals Sitz eines Herrengeschlechtes gewesen ist.
Veltheim an der Weser war bis Ende 1972 eine eigenständige Gemeinde. Durch die von der Landesregierung NRW in 1973 »befohlene« Gebietsreform wurde Veltheim nebst anderen 14 Gemeinden des Amtes Hausberge in die neu geschaffene Stadt Porta Westfalica eingegliedert. Heute hat dieser Stadtteil von Porta Westfalica rund 2850 Einwohner.
Durch den Weser Ort (gelegen im Osten von Westfalen nahe der Grenze zu Niedersachsen) führt der bekannte und beliebte Weserfernradweg. Der Ort hat ein ausgeprägtes Vereinsleben. Die Vereine und Gemeinschaften sind seit 1967 in die Dorfgemeinschaft integriert. Besonders bekannt ist Veltheim als das »sportliche Dorf«, da es seit vielen Jahren im Sportverein gute Handball- und Tischtennismannschaften hat, die überregionale Erfolge aufzuweisen haben.
Um die historische Aufarbeitung der Ortsgeschichte kümmert sich der Ortsheimatpfleger zusammen mit dem Heimatverein.
Besondere Sehenswürdigkeiten in Veltheim an der Weser sind St. Peter und Paulskirche im unteren Dorf, die historische Weserfähre sowie die Parkanlage »Alter Friedhof«.
www.Veltheim-weser.de


Veltheim an der Ohe, der Volksmund sagt heute noch „Velten“, feierte im Jahr 2010 das 850-jährige Bestehen. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Veltheim/Ohe im Jahre 1160. In einem Dokument beurkundet Heinrich der Löwe die Schenkung des Gutes Harvesse durch Ludolf von Peine an das Kloster Riddagshausen. Mit der Unterschrift des Ministerialen Rother von Veltheim (Rotherus de Felten) ist damit auch der älteste Vertreter der »Familie von Veltheim« urkundlich nachgewiesen.
Veltheim an der Ohe ist ein altes Pfarrdorf, das früher im Bann Lucklum stand. In einer Tauschurkunde aus dem Jahre 1275 ist von „Velthem apud Luckenem“ die Rede. Besitzer des Rittergutes war damals schon die Familie »von Veltheim«.
Das Rittergut mit der Wasserburg in Veltheim gehört seit 1832 wieder der Familie von Veltheim. Heutiger Schlossherr ist der Landwirt Alexander von Veltheim, der auch aktuell der Bürgermeister von Veltheim an der Ohe ist.
Noch um 1800 unterschied man Groß -und Klein Veltheim. Zu dem Gutshof gehörte früher eine ansehnliche Bierbrauerei, die das berühmte und ärztlich empfohlene »Veltheimer Gesundheitsbier« braute.
Heute hat Veltheim/Ohe rund 1000 Einwohner und gehört zur Samtgemeinde Sickte in Niedersachsen. Besondere Sehenswürdigkeiten in Veltheim sind das romantische Wasserschloss und die St.Remigus Kirche.
www.Sickte.de/Veltheim


Veltheim am Fallstein wurde erstmals im Jahre 966 n. Chr. erwähnt. Otto der I. schenkte seinem getreuen, dem Grafen Mamaco, Güter in Veltheim. Auch in Veltheim am Fallstein deutet man die Namensbildung auf einen fränkischen Ursprung im 7. und 8. Jahrhundert hin.
Veltheim am Fallstein ist heute ein Teil der Stadt Osterwiek im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Das Dorf hatte eine schwierige Zeit zu bewältigen. Veltheim war nämlich zu DDR-Zeiten seit Beginn der Grenzsicherungsmaßnahmen 1961 von »der Welt« abgeschnitten. Nach dem Berliner Mauerbau folgte ja bekanntlich ein »Eiserner Vorhang« quer durch Deutschland. Veltheim am Fallstein lag direkt im Grenzsperrgebiet der DDR im Harzkreis und war nur mit Sondergenehmigung zu erreichen.
Eine Besonderheit sind die Eigentumsverhältnisse der St. Johannis Kirche. Der Turm gehört der Gemeinde, das Kirchenschiff hingegen der Kirche. Um das beachtliche Bauwerk (das zweischiffige Langhaus stammt aus 1569, der Turm ist noch älter) zu erhalten, hat sich 2005 der „Turm- und Kirchbauverein Veltheim am Fallstein“ gegründet.
Heute ist Veltheim am Fallstein ein Teil der Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck. Der Ort hat noch ca. 500 Einwohner.
www.stadt-osterwieck.de/veltheim  
Veltheim/Winterthur ist heute ein Stadtteil der Stadt Winterthur in der Schweiz. Veltheim als noch eigenständiges Dorf wurde erstmals erwähnt 774 n. Chr. Da hieß es noch „Feldhaim“. Obwohl Veltheim seit dem 1.1.1922 ein Teil der Stadt Winterthur ist, hat es seinen dörflichen Charakter bewahrt und ist geprägt von den Rebbergen und Wäldern auf der Sonnenterrasse, von wo ein herrlicher Blick über die Stadt Winterthur möglich ist.
Mit dem „Gallispitz“ hat Veltheim sogar eine eigene Quartierzeitung.
Die Schweizer Historiker beschäftigten sich mit der Entstehung und Funktion der so genannten „heim-Orte. Die wissenschaftliche Diskussion dazu ist wohl noch nicht abgeschlossen. Nach diesen Untersuchungen spricht einiges dafür, dass das Veltheim bei Winterthur eine alemannische und keine fränkische Gründung sein könnte. Dafür spricht vielleicht auch die Tatsache, dass der älteste urkundlich überlieferte Inhaber von Gütern zu Veltheim, ein 774 n. Chr. erwähnter Mann namens »Blitgaer«, ein alemannischer Großgrundherr, war.
Veltheim/Winterthur hat heute rund 8000 Einwohner.
Sehenswert sind das zum Quartierzentrum umgebaute Feuerwehrlokal und die ehrwürdige Kirche.
www.gallispitz.ch

Veltheim AG liegt am Ausgang des Schenkenbergertals in der Aareklus zwischen Wildegg und Brugg im Kanton Aargau in der Schweiz. Dieses Veltheim wurde erstmals ca. 1260 erwähnt. Die Dorfsiedlung ist aber um Jahrhunderte älter; sie dürfte, zusammen mit dem Heim im Tal, im 6. oder 7. Jahrhundert entstanden sein.
Auch dieses Veltheim war schon früh bewohnt, denn archäolo¬gische Überreste aus dem Bereich des alten Dorfkerns deuten auf einen römischen Gutshof hin, der im 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. zur Versorgung des Legionslagers Vindonissa diente.
Auf den römischen Trümmern wurde später eine christliche Kirche errichtet. Der älteste nachweisbare Bau, eine dreischiffige romanische Basilika, wird ins 11. Jahrhundert datiert. Schon vor der Reformation wies das übergroße Gebäude jedoch Anzeichen von Baufälligkeit auf. 1760 wurde es schließlich durch die bis heute benutzte Hallenkirche ersetzt.
Seit mehr als 50 Jahren hängen in dem Kirchturm dieser Kirche Mausohr-Fledermäuse im Gebälk. Es ist die größte Mausohr-Fledermauskolonie im Kanton Aargau mit weit über 1000 Tieren.
Eine weitere Besonderheit hat Veltheim AG zu bieten: 1,5 Kilometer südlich des Dorfkerns erhebt sich über einen vorgesetzten Felskopf die Schlossburg Wildenstein. Die ältesten bekannten Teile der Anlage gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück; der weitere Ausbau erfolgte um 1650. Das Schloss wurde ursprünglich von habsburgischen Ministerialen (den Herren von Rinach) bewohnt und verzeichnete danach wechselnde Eigentümer. Heute ist das Schloss in privater Hand.
Unweit des Schlosses Wildenstein und somit in der unmittelbaren Nachbarschaft von Veltheim AG findet sich die Habsburg. Diese Burg ist der namengebende Stammsitz der Habsburger Dynastie, die in der frühen Neuzeit über ein Weltreich herrschte, das neben europäischen Ländern auch Kolonien in Afrika, Asien und Amerika umfasste.

www.veltheim.ch


Zusammenfassung von Reinhold Kölling





Gelungener Auftakt


Grandioser Auftakt beim Veltheimer Festival “Umsonst und Draußen”. Schon heute, am ersten Festivaltag, drängten sich die Besucher! Volle Campingplätze! Viele Tagesbesucher! Alles super organisiert! Super Musiker zum Auftakt! Tolle Stimmung vor den Bühnen und der Gastronomie! Veltheim an der Weser ist wieder ein guter Gastgeber


Neuer Service in Veltheim

Neuer Service beim Edekamarkt Camen: Packstation von DHL auf dem Parkplatz.

Die Deutsche Post (DHL) hat auf dem Parkplatz eine Packstation in Betrieb genommen. Diese steht "Rund um die Uhr" den Kunden zur Verfügung, um dort ihre DHL-Pakete abzuholen bzw. vorfrankierte Pakete zu versenden. Der neue Automat umfasst 69 Fächer. Der Automat hat kein Display sondern kann nur per App gesteuert werden.


Veltheim feierte oft und gern

Die Sommermonate wurden früher in Veltheim von den Vereinen und der Dorfgemeinschaft für Festveranstaltungen genutzt. Ob Schützen, Sportverein, Feuerwehr, Kyffhäuser oder Dorfgemeinschaft - alle waren aktiv! Viele alte Plakate und Programme zeugen davon. In Veltheim wurde gern und oft gefeiert - und bei der Programmgestaltung waren die Verantwortlichen immer sehr kreativ!

Im Menü "Historische Plakate" sind auszugsweise Hinweise zu den vielen Veltheimer Veranstaltungen zu sehen.

Umsonst und Draußen


Vom 5.8. bis 7.8. läuft in den Veltheimer Weserwiesen wieder das legendäre Festival "Umsonst u. Draußen". Es werden wieder um die 20000 Besucher erwartet. Als 1978 das Festival erstmals in Rüters Sandgrube im "Veltheim Holz" stattfand, waren es stattliche 60.000 Gäste, die dort teilnahmen. 1979 wurde die Zahl der Besucher noch übertroffen. Es waren unvorstellbare 100.000 Musikfans in der Grube. Ältere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Veltheim erinnern sich noch gut daran, denn sie hatten Brand- und Ordnungswache. Sie sprechen aber heute noch davon, dass die Veranstaltung sehr friedlich abgelaufen sei. Auch für die damalige Veltheimer Jugend war es ein Erlebnis, das Festival in unmittelbarer Nähe mit feiern zu können. Anbei einige Fotos von dem damaligen Geschehen.


Vandalismus am Fährhaus Veltheim 


Wieder Vandalismus am Veltheimer Fährhaus! Die Reifenspuren deuten auf Mopeds hin. Es ist nun Anzeige erstattet worden. Insofern können Hinweise dazu direkt an die Polizei gegeben werden! Es muss am vergangenen Wochenende geschehen sein!

Verabschiedung

Pfarrer Ullrich Volkmar wurde am 26. Juni in Talle aus dem Dienst der dortigen St. Michaelis- und der St. P etri-Gemeinde Veltheim verabschiedet. Superintendent Bernd Reitmayernahm die Entpflichtung vor. Nachbarpfarrer Tino Bahl, Lage, wirkte neben einem Projektchor (Leitung: Pfr. i.R. Rainald Meyer) und Susanne Quellmalz an der Orgel im Gottesdienst mit.
Die Kirchenvorsteher Tim-Christian Hebold und Manfred Rimpel und viele andere dankten Volkmar und seiner Frau Kornelia bei der anschließenden Feier im Dorfgemeinschaftshaus für 22 Jahre Arbeit in Ostwestfalen-Lippe. Volkmar soll am 10. Juli im Pfarrbezirk Sottrum/Sittensen eingeführt werden.

Sommersonnenwende

In der Zeit der Sommersonnenwende fanden früher in Veltheim immer die beliebten Mühlenfeste im „Dreiländereck“ statt, ausgerichtet vom örtlichen Schützenverein Veltheim. Dreiländereck deshalb, weil auf dem Mühlenbrink die Grenzen von Veltheim, Eisbergen und Lohfeld zusammenlaufen. Auf dem Mühlenbrink stand von 1723 bis 1960 das Veltheimer Wahrzeichen, die Bockwindmühle. Die gesamte hoch interessante Mühlengeschichte ist in dem IV. Band der Veltheimer Chronikreihe „Zeitreise durch Veltheim“ ausführlich beschrieben. Das Buch ist nach wie vor im Edeka Markt Camen oder im Dorfbüro (Wasserbeschaffungsverband Veltheim) zu erwerben.
Die damaligen Mühlenfeste, das erste fand am 20.6.1981 zur Einweihung des Platzes statt) erfreuten sich großer Beliebtheit, nicht nur bei den Veltheimerinnen und Veltheimern. Viele Gäste aus den benachbarten Orten konnte die Verantwortlichen bei diesen Veranstaltungen jeweils begrüßen.
Ein Mitglied des Schützenvereins hatte eigens dazu die Bockwindmühle als Modell nachgebaut, die dann auf dem Festplatz ausgestellt war.
Nachdem viele erfolgreiche Mühlenfeste in der Zeit der Sommersonnenwende gelaufen waren, schlief dieser Brauch Ende der 1980-ziger Jahre wieder in, weil es immer schwieriger wurde, ausreichend ehrenamtliche Helfer für die umfangreichen Vor- und Nacharbeiten und für die Bewirtschaftung während der Veranstaltung zu finden.
So ist es sehr erfreulich, dass die Dorfgemeinschaft Veltheim erstmals in der Sommersonnenwendezeit wieder eine Veranstaltung in Veltheim anbot. Nachdem die „Parkanlage Alter Friedhof“ am Weserradweg nach Beseitigung aller Sturmschäden wieder hergestellt war und der Rastplatz für die Radfahrer, der vor Jahren durch den Heimatverein Veltheim errichtet wurde, durch die Dorfgemeinschaft modernisiert werden konnte, nutzte die Dorfgemeinschaft nun die Zeit der Sommersonnenwende erstmals für ein Parkfest am Samstag und ein Bürgerfrühstück am Sonntag.
Eine gute Idee, die auf jeden Fall im kommenden Jahr eine Wiederholung finden sollte. Mit mehr Vorlaufzeit und verstärkter Werbung sollte es gelingen, noch mehr Bürgerinnen und Bürger zu einer solchen Veranstaltung zu locken. Die Besucher, die gestern und heute die Veranstaltung besuchten, waren jedenfalls von der Parkanlage und der Organisation der Veranstaltung durch die Dorfgemeinschaft Veltheim sehr angetan.
Was es sicher nicht braucht ist ein neuer Name für den Park. Seit seiner auf Initiative des Ortsheimatpflegers erfolgten Befreiung vom Wildwuchs 1997/1998 (durch die Dorfgemeinschaft mithilfe vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer aus Veltheim) heißt diese Anlage „Dorfpark Alter Friedhof“ und ist auch so im Stadtplan und Kartenwerken eingetragen. Zudem wird der Historie Veltheims damit Rechnung getragen, denn bis zur Einrichtung des Friedhofes am Sprengelweg 1948 war dort der Friedhof, die letzten Bestattungen fanden bis ca. 1952 dort statt.  Und im Veltheimer Sprachgebrauch ist und bleibt es der „Alte Friedhof“.


Einweihung Parkanlage "Alter Friedhof"

Die Parkanlage "Alter Friedhof" in Veltheim am Weserradweg ist nach den Sturmschäden wieder hergestellt und neu gestaltet worden. Nun soll die Anlage (mit dem Rastplatz für Radler) am 25.6.2022 ab 14 Uhr mit einer kleinen Festveranstaltung offiziell eingeweiht werden. Dazu lädt die Dorfgemeinschaft Veltheim herzlich ein. Am 26.2.2022 lädt die Dorfgemeinschaft die Veltheimer Bevölkerung ab 10 Uhr zu einem Dorfpicknick auf die Anlage ein. Das Picknick steht unter dem Motto: "Jeder bringt seine Leckereien mit" und soll dem Miteinander im Dorf dienen. Es gibt sicherlich viel zu Plaudern in gemütlicher Runde.




Die Historie dieser Anlage ist in einer Kurzdarstellung zusammengefasst:


Parkanlage „Alter Friedhof“ in Veltheim an der Weser
Diese Anlage wurde von 1868 bis 1954 als Friedhof genutzt. Zuvor wurden die Verstorbenen auf dem Kirchhof an der Kirche bestattet. Auf diesem Friedhof wurden ab 1948 nur noch vereinzelt Bestattungen vorgenommen, da am Sprengelweg ein neuer Friedhof für Veltheim eingerichtet war. Nachdem viele Grabstätten abgelaufen waren und nicht mehr gepflegt wurden, verwilderte die Anlage zusehends. Auf Initiative des Ortsheimatpfleger von Veltheim entfernten Vereine der Dorfgemeinschaft Veltheim 1997/1998 den Wildwuchs und gestalteten den alten Friedhof als begehbare Parkanlage um. Von 1999 bis 2018 pflegten Mitglieder des Heimatvereins Veltheim diesen Park, dem ca. 2010 ein vom Heimatverein Veltheim geschaffener Rastplatz für die Radler des Weserradweges angegliedert wurde.
Anfang 2018 verwüstete ein Orkan den „Alten Friedhof“. Die Dorfgemeinschaft, der Ortsheimatpfleger, der Heimatverein Veltheim und die Stadt Porta Westfalica kümmerten sich um die Beseitigung der Schäden und gestalteten diese Anlage neu.
Ortsheimatpfleger
Reinhold Kölling

Ehrungen beim SuS Veltheim e.V.

Gestern holte der heimische Sportverein, der SuS Veltheim, seine wg. der Pandemie in den letzten beiden Jahren ausgefallene Jahreshauptversammlung nach. Neben den Berichten des Vorstands und der Abteilungsleiter, sowie den Wahlen, standen auch Ehrungen auf dem Programm. So wurden einige Mitglieder für 25, 40 und 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für besondere sportliche Leistungen wurde die Damenhandballmannschaft und die Handball A-Jugend ausgezeichnet.
Zum Sportler des Jahres wurde Detlef Dressler gekürt, weil er viele Jahre Vorstandsarbeit geleistet hat, Trainer und Schiedsrichter beim Handball war und sich besonders bei Baumaßnahmen des Vereins eingesetzt und bewährt hat (Schaffung Rasenplatz, Modernisierung der Sporthalle, Schaffung des Bouleplatzes u.v.m.) Sein langjähriger Wegbegleiter im Vorstand,  Reinhold Kölling, hielt die Laudatio und würdigte sein Wirken im Verein. Die Fotos zeigen die geehrten Sportlerinnen und Sportler.




Das 9 Euro Ticket

Derzeit ist das sogenannte "9 Euro Ticket" in aller Munde und wie zu lesen ist, wohl auch schon sehr häufig verkauft. Schön und hilfreich wäre es natürlich auch, wenn wir Veltheimer dieses nutzen und in Veltheim in den stündlich durch Veltheim fahrenden Zug der Linie Löhne-Hildesheim (RB77) in Veltheim einsteigen könnten. Das ist leider noch immer nicht möglich, da über den vom Ortsheimatpfleger schon 2018 gestellten Antrag, in Veltheim einen Bahnhaltepunkt einzurichten, noch immer nicht entschieden ist. Die Mühlen der Behörden mahlen leider noch immer sehr langsam! 



Die Ortswanderung ist ausgefallen


Die für heute im Rahmen der Sportwerbewoche geplante geschichtliche Ortswanderung mit dem Ortsheimatpfleger fiel wg. dem schlechten Wetter aus. Diese wird auf jeden Fall in naher Zukunft bei einer besseren Wetterlage nachgeholt. Der Termin dafür wird über diese Seite bzw. der örtlichen Presse rechtzeitig bekannt gegeben.


Die neue Boulebahn ist eingeweiht!

Mit musikalischer Begleitung wurde eben die neue Boulebahn des SuS Veltheim an der Tennisanlage eingeweiht! Der Shantychor Bad Zwischenahn erfreute die zahlreichen Gäste mit Seemannslieder und die Boulefreunde aus Rinteln eröffnete die neue Boulebahn mit einem Spiel. Danach konnten die interessierten Gäste sich an der Kugel probieren! Diese neue Abteilung wird das Breitensportangebot des Vereins in Veltheim auf jeden Fall bereichern!

 


Geschichtliche Ortswanderung findet morgen, 29.5.2022 statt

Die geschichtliche Ortswanderung in Veltheim findet wieder statt!


Im Rahmen der diesjährigen Sportwerbewoche findet wieder die beliebte geschichtliche Ortswanderung mit dem Heimatpfleger statt. Sehr gut geeignet besonders für Neubürgerinnen und Neubürger, die die Besonderheiten ihres neuen Heimatdorfes und die geschichtlichen Hintergründe dazu kennenlernen wollen. Es sind jedoch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dieser kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen. Auch Kinder sind herzlich willkommen.
Start ist am Sonntag, dem 29..5.2022 um 10 Uhr auf dem Sportplatz Veltheim. Beendet wird die Wanderung durch Veltheim um ca. 12 Uhr wieder auf dem Sportplatz, wo an den Imbiss-und Getränkeständen eine Stärkung angesagt ist.
Der SuS Veltheim und der Ortsheimatpfleger laden herzlich ein!





Neu: Boule in Veltheim

Neu in Veltheim: Der Sportverein bietet demnächst das "Boulespiel" an. Die neue Bahn wird demnächst im Rahmen der Werbewoche eröffnet!


Endlich wieder eine Sportwerbewoche in Veltheim. Das Programm:

Die Kirchengemeinde informiert

Die Ev. Kirchengemeinde Veltheim lädt am 31.05.22 um 19:00 Uhr zu einer Gemeindeversammlung ins Gemeindehaus, Sprengelweg 161, ein.
Es geht um die Vereinigung der Gemeinden Porta Süd und die Veränderungen in der eigenen Gemeinde.


Kyffhäuserkameradschaft löst sich auf

 
Der älteste in Veltheim noch ansässige Verein, die Kyffhäuserkameradschaft, die 1782 in Veltheim (Begründer Hans Schäfer) gegründet wurde, löst sich auf. In einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Jahreshauptversammlung, die vom Ehrenvorsitzenden Friedrich Temme geleitet wurde, beschlossen die anwesenden Mitglieder einstimmig diesen Schritt.
Die vom Ehrenvorsitzende Friedrich Temme und dem stellv. Schriftführer Reinhold Kölling vorgetragenen Gründe waren insbesondere die Vakanzen im Vorstand, nach dem vor einigen Monaten der langjährige Vorsitzende Peter Ruhe verstarb. Diese Position konnte nicht mehr besetzt werden. Auch weitere Vorstandsmitglieder hatten ihren Rücktritt angekündigt. Bei der überalterten Mitgliederstruktur und auch starken Mitgliederrückgängen in den vergangenen Jahren, konnten die satzungsgemäß notwendigen Vorstandspositionen nicht mehr besetzt werden.
Die Kameradschaft Veltheim hatte sich vor vielen Jahren durch schießsportliche Erfolge einen Namen gemacht. In den 90-ziger Jahren richtete der Verein in Veltheim das überaus beliebte Sommernachtsgartenfest in Edler Sandgrube aus, zu dem in Spitzenzeiten mehr als 3000 Gäste aus nah und fern teilnahmen.
Nun wird dieser traditionsreiche Verein abgewickelt. In der außerordentlichen Hauptversammlung wurde Reinhold Kölling als Liquidator einstimmig gewählt und bestellt


Verstärkung gesucht

Nach wie vor sucht der Wasserbeschaffungsverband Veltheim Verstärkung (m.w.d.) für sein Techniker-Team. Notwendig wären Kenntnisse im Sanitärbereich bzw. Rohrleistungsbau und tagsüber Zeit für stundenweisen Einsatz nach Bedarf. Also gut geeignet für eine Nebentätigkeit. Interessenten melden sich bitte beim Geschäftsführer Reinhold Kölling 05706-4182529 oder 0170-8339869.

Geschichtliche Ortswanderung in Veltheim


Die geschichtliche Ortswanderung in Veltheim findet wieder statt!

Im Rahmen der diesjährigen Sportwerbewoche findet wieder die beliebte geschichtliche Ortswanderung mit dem Heimatpfleger statt. Sehr gut geeignet besonders für Neubürgerinnen und Neubürger, die die Besonderheiten ihres neuen Heimatdorfes und die geschichtlichen Hintergründe dazu kennenlernen wollen. Es sind jedoch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dieser kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen. Auch Kinder sind herzlich willkommen. 

Start ist am Sonntag, dem 29..5.2022 um 10 Uhr auf dem Sportplatz Veltheim. Beendet wird die Wanderung durch Veltheim um ca. 12 Uhr wieder auf dem Sportplatz, wo an den Imbiss-und Getränkeständen eine Stärkung angesagt ist.

Der SuS Veltheim und der Ortsheimatpfleger laden herzlich ein.     

Maifeste in Veltheim

 

Der "Tanz in den Mai" war viele Jahre in Veltheim die Veranstaltung des Jahres. Seit vielen Jahren gibt es dieses, auch überörtlich sehr beliebtes Fest, leider nicht mehr. Die ersten Veranstaltungen wurden in den Nachkriegsjahren durchgeführt und immer von der Freiwilligen Feuerwehr Veltheim organisiert. Zunächst auf dem Bokshornsportplatz, danach im Garten des Gastwirtes Buhmeier und in den letzten Jahren auf dem Festplatz am Sprengelweg. Verbunden war die Veranstaltung immer mit dem Aufstellen des Maibaumes. In den letzten Jahren hatte sich diese beliebte Veranstaltung zu einem großen Zeltfest mit weit über 1000 Besuchern entwickelt, am 30.4. wurde in den Mai getanzt und am 1. Mai mit einem Frühschoppen beendet. Anbei ein Foto von den Veranstaltungen bei der Gaststätte Buhmeier und von dem Bokshornsportplatz. 


Endlich wieder Sportwerbewoche in Veltheim

Nach der langen Pandemie-Pause findet in diesem Jahr wieder die Sportwerbewoche des SuS Veltheim e.V. statt. Diesen Termin bitte schon einmal vormerken:


Sportwerbewoche des SuS Veltheim vom 28. Mai bis 5. Juni 2022


Die Planungen für die diesjährige Sportwerbewoche des SuS Veltheim sind bereits in vollem Gange. In der Zeit
vom 28. Mai bis 5. Juni bietet der Verein allen Sportlerinnen und Sportlern, Jugendlichen, Kindern, Familien und Sportbegeisterten aus Veltheim, Porta und Umgebung allerhand Attraktionen zum Mitmachen oder Zuschauen.
Neben einem umfangreichen sportlichen Rahmenprogramm, Cafeteria an den Wochenenden, kühle Getränke und Leckeres vom Grill,  wird für Jung und Alt etwas geboten.
Am ersten Samstag (28.5.2022) ab 14 Uhr wird die neu errichtete Boule-Anlage am Tennisplatz offiziell eingeweiht. Zu Beginn
gibt es ein professionelles Spiel, wobei anschließend Gelegenheit für alle zum Mitspielen besteht. Zwischendurch unterhält der Shanty Chor aus Bad Zwischenahn die Zuschauer mit maritimer Musik.
Sonntag lädt der Kinderspielnachmittag mit vielen unterschiedlichen Stationen auf dem Sportplatz ein. Die immer wieder beliebte Schatzsuche als Höhepunkt steht zum Abschluss auf dem Programm.
Der Sponsorenabend als geschlossene Gesellschaft findet montags statt. Dienstag und Donnerstag wird ein
Ruhetag eingelegt. Zur Jahreshauptversammlung lädt der Verein am Mittwoch alle Vereinsmitglieder ab 15 Jahren ins Festzelt ein.
Freitags sind Sponsorenläufe sowie Kinder- und Jugend 9-m-Schießen (bis 17 Jahre) geplant und ab 18.00 Uhr startet das Kicker Turnier im Zelt.
Pfingstsonntag findet wieder das mittlerweile über Veltheims Grenzen bekannte 11-m-Schießen um den “Hausservice-Dreßler-Wanderpokal“ statt.

Osterfest an der Veltheimer Mühle

Positiv überrascht von dem guten Besuch beim Fest an der Mühle in Veltheim waren heute die Verantwortlichen der Mühlengruppe Veltheim. Die vielen anwesenden Kinder hatten viel Spaß beim Suchen der Ostereier. Die Mühlengruppe hatte auch die in den Veltheimer Unterkünften weilenden ukrainischen Geflüchteten mit ihren Kindern zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Rd. 30 Personen waren dieser Einladung gefolgt und diese fühlten sich im Kreise der Veltheimer Dorfgemeinschaft sehr wohl. Dazu trugen auch einige Besucher bei, die als Übersetzer in den Gesprächen tätig waren. Bei diesen Personen bedankte sich die Mühlengruppe ganz besonders.


Mitarbeiter gesucht

Der Wasserbeschaffungsverband Veltheim sucht für Tätigkeiten rund ums Wassernetz einen Mitarbeiter (m.w.d.), möglichst mit Sanitär- u. Rohrleistungskenntnissen,  für stundenweisen Einsatz im Rahmen der Minijob-Regelung.
Interessenten melden sich bitte bei unserer Geschäftsführung (05706-4182529 oder per Mail: info@wbv-veltheim.com, bzw. in der Geschäftsstelle: Ravensberger Str. 176, 32457 PW- Veltheim.


Kyffhäuser Veltheim will sich auflösen

In der kürzlich stattgefundenen Jahreshautversammlung der Kyffhäuserkameradschaft beschlossen die Mitglieder des Vereins, in einer außerordentlichen Versammlung am 11.5.2022 über die Auflösung des Vereins abstimmen zu lassen. Gründe: Überalterung der Mitglieder, Mitgliederschwund, kein Nachwuchs und keine Besetzung wichtiger Vorstandsämter mehr möglich.
Die KK- Veltheim ist der älteste Veltheimer Verein in der Dorfgemeinschaft Veltheim.
Hier die interessante Geschichte des Vereins:


Kyffhäuserkameradschaft Veltheim e.V.
Von Reinhold Kölling, Ortsheimatpfleger

Die Kameradschaft Veltheim im Deutschen Soldatenbund Kyffhäuser feierte 1978 ihr 100-jähriges Jubiläum, wurde also 1878 gegründet. Gründer dieser Kameradschaft pflanzten 1871 die Sieges- und Friedenseiche in Veltheim, deshalb hieß es häufig, das Gründungsjahr sei 1871. Unterlagen belegen jedoch, dass die offizielle Gründung des Vereins erst 1878 vollzogen wurde. Die Gründungssatzung liegt nicht mehr vor. Die noch vorliegende Satzung stammt vom 31. Juli 1892. Sie ist in Form eines kleinen Heftes gebunden. Unterzeichnet haben diese – offenbar die Überarbeitung der Gründungssatzung – die Vorstandsmitglieder: Jacob (Vorsitzender), Brinkmann (Stellvertreter), Huck (Schriftführer), Peetz (Stellvertreter), Pahl (Rendant), Tellermann (Kassierer). Der Verein nannte sich zu diesem Zeitpunkt „Kriegerverein Veltheim“.
Zum Zeitpunkt des 100-jährigen Jubiläums hatte der Verein 104 Mitglieder.



1880 weihten die Mitglieder die erste Vereinsfahne. Diese musste im Zweiten Weltkrieg in einem Versteck aufbewahrt werden. Darunter litt sie sehr, 1962 wurde eine neue Fahne angeschafft und beim Vereinswirt Buschmann geweiht.
Mitglieder des Kriegervereins waren es, die sich 18 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in der Gemeinde dafür einsetzten, ein Ehrenmal für die Gefallenen zu bauen. Dieses wurde 1936 an der Robert-Franke-Straße/Ecke Brinkborn durch die Gemeinde erstellt und mit Beteiligung des damaligen Bürgermeisters und Vereinsmitglieds Fritz Böke Nr. 1 eingeweiht. Zuvor gab es an dem Ort bereits eine kleine Gedenkstelle.
Im und nach dem Zweiten Weltkrieg ruhte die Vereinsarbeit für einige Zeit. Erst am 13. Februar 1952 erfolgte die Wiederbelebung der Kameradschaft, nun unter dem Namen „Kyffhäuser Kameradschaft Veltheim“.
Die Kameradschaften Veltheim, Bölhorst und Nammen waren die ersten Kameradschaften, die nach dem Kriegsende im Kreisgebiet wieder auflebten. 1953 entstand der Kreisverband Minden. Aus Veltheim wurden der damalige Vorsitzende Wilhelm Nottmeier sen. und Fritz Bokeloh in den ersten Kreisvorstand gewählt.
Der erste 1. Vorsitzende 1952 wurde Wilhelm Nottmeier sen. Folgende weitere Personen waren 1952 mit dabei: Fritz Bokeloh, Fritz Tenge, August Müller, August Meier, Walter Stadthaus, Karl Tellermann, Heinrich Schwichow, Fritz Reese, Heinrich Reese. In der Folgezeit setzte sich die Kameradschaft sehr dafür ein, ein neues Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege zu errichten. Die Gemeinde folgte diesem Wunsch und so konnte 1959 dieses Ehrenmal auf dem neuen Friedhof am Sprengelweg unter Beteiligung vieler Einwohner, Vereine und der Schule eingeweiht werden. Bürgermeister Heinrich Schwichow (auch Mitglied der Kameradschaft) hielt die Begrüßungsrede.
Ein bedeutendes Fest feierte der Verein 1962: das Stiftungsfest zur Weihe einer neuen Fahne. Zwei Tage lang wurde im Festzelt ge¬feiert. An beiden Tagen gaben Musiker des Bundesgrenzschutzes Hannover Platzkonzerte und spielten zum Tanz auf. Nach der Weihe der Fahne zog die Kameradschaft, begleitet von einem Spielmannszug, mit ihren Gästen und benachbarten Vereinen durch Veltheim. Auch die neu gegründete Jugendabteilung präsentierte sich erstmals der Öffentlichkeit. Eingeleitet wurde die festliche Veranstaltung am Ehrenmal für die 1925 verunglückten Soldaten an der Veltheimer Fähre. Grußworte sprachen der Vorsitzende Nottmeier, Bürgermeister Karl Krüger und Major Schönerstedt, der Kommandeur des Versorgungsbataillons 16 aus Hildesheim. Das Bataillon hatte zu diesem Zeitpunkt die Pflege des Denkmals übernommen.
Im Rahmen dieser festlichen Veranstaltung wurde auch das Königsschießen veranstaltet und man zeichnete verdiente Jubilare aus. Dieses geschah durch den Kreisverbandsadjutanten Alfred Jagnow aus Nammen. Die Königswürde errang Wilhelm Edler. 1964 baute sich die Kameradschaft den ersten eigenen Schießstand auf dem Gelände der Gastwirtschaft Buschmann. Ab diesem Zeitpunkt stand der Schießsport an erster Stelle und die aktiven Schützen der Kameradschaft waren in den Wettbewerben immer sehr erfolgreich. Ab Ende der 60er Jahre verfügte der Verein über zehn Schießmannschaften in diversen Altersgruppen. Auch Jugendmannschaften waren in dieser Zeit sehr aktiv.
Beim Kyffhäuser-Bundesschießen errang eine Mannschaft 1972 den 3. Platz, 1974 den 2. Platz und 1976 und 1977 sogar den 1. Platz. Beim Bundesschießen 1977 belegte der Kamerad Walter Uka im Einzelwettbewerb Platz 1 in der Seniorenklasse. Auch in den Jahren danach war die Kameradschaft im Schießsport noch lange Jahre erfolgreich. Als die Gaststätte Buschmann verkauft wurde und sich in den Gebäuden eine Baptistenkirche einrichtete, musste der Schießstand weichen.
Eine weitere Großveranstaltung, die in guter Erinnerung blieb, war die Ausrichtung des Kreis-Kyffhäusertags in Veltheim. Am 27. und 28. Mai 1967 fand diese Veranstaltung mit Tanz in den Festzelten statt. An beiden Tagen spielte die Kapelle „Wehrhahn-Naß“ zum Tanz auf. Sonntags gab es ein Platzkonzert der Bundeswehr, ausgeführt vom Musikkorps der 1. Panzergrenadier-Division Hannover unter Leitung von Major Herzberg. Diese intonierten am Abend einen „Großen Zapfenstreich“. Neben einer Delegiertentagung im Festzelt stachen noch eine Paradeaufstellung aller beteiligten Kameradschaften und eine Gedenkfeier am Kriegerdenkmal hervor.
Am 26. und 27. August 1978 feierte die Kameradschaft das 100-jährige Jubiläum. Wieder hatte die Kameradschaft ein herausragendes Festprogramm entwickelt. Samstags ein Veltheimer Abend mit Wurst- und Schinkenplatten sowie musikalischer Begleitung durch den Bläserkreis Porta Westfalica, ein großer Lunapark auf dem Festplatz am Sprengelweg und an beiden Abenden Tanz mit der beliebten Kapelle „Regina“ unter der Leitung von Willy Hußmann. Sonntags gab es neben den obligatorischen Grußworten und Ortsdurchmärschen ein „Volkstümliches Konzert“ mit den „Original Weserländer Musikanten“. Der Vorstand der Kameradschaft hatte bei der Programmgestaltung keine Kosten und Mühen gescheut und so wurde es für Veltheim ein besonderes Ereignis!
Seit der Wiedergründung der Kameradschaft 1952 haben folgende Kameraden den Verein als 1. Vorsitzender geführt: Wilhelm Nottmeier sen., Heinrich Tenge, Heinrich Schwichow, Heinrich Reese, Wilhelm Düsing, Fritz Siemonsmeier, Walter Uka, Wilhelm Nottmeier jun., Friedrich Temme, Ingo Hanig, Bernd Schwichow und aktuell Peter Ruhe. Unter der Führung von Wilhelm Nottmeier jun. und danach Friedrich Temme stießen zahlreiche junge Menschen als Neumitglieder dazu und der Verein lebte nochmals auf. Viele Jahre war der Veltheimer Kamerad Wilhelm Edler Stadtverbandsvorsitzender der Portaner Kyffhäuserkameradschaften.
Alljährlich fanden am Ehrenmal an der Fährstelle jeweils am 31. März eines Jahres Gedenkfeiern zu Ehren der dort verstorbenen Soldaten statt. Die Veltheimer Kameradschaft war jedes Jahr mit einer großen Abordnung vertreten und auch an den Vorbereitungen beteiligt. Die letzte Gedenkfeier wurde 2005, 80 Jahre nach dem Unglück an der Fährstelle in Veltheim, veranstaltet.
Die Kyffhäuserkameradschaft organisierte 1994 auf „Edlers Fest¬wiese“ unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Friedrich Temme das erste Sommernachtsfest. Diese Veranstaltung wurde mit Tausenden Besuchern ein großer Erfolg. Fortan gab es alle zwei Jahre auf Edlers Wiese ein abwechslungsreiches Programm unter freiem Himmel mit Feuerwerken, Lasershows und bekannten Musikgruppen sowie ausgezeichneter Restauration. Aus der gesamten Region zog es die Besucher zu diesem Fest nach Velt¬heim.
Doch alle Erfolge sind endlich. 2009 fand die letzte Veranstaltung dieser Art statt, nochmals mit einem Höhenfeuerwerk, Partybeleuchtung und „Major Healy“, einer bekannten Musikgruppe. Hohe Sicherheitsauflagen, immens steigende Kosten und weniger ehrenamtlicher Einsatz ermöglichten dem Verein keine weiteren Veranstaltungen.
Aktuell mangelt es dem Verein an Nachwuchs. Die Zahl der Mitglieder ist rückläufig, aktives Schießen findet auch nicht mehr statt. Der  Vereinsvorsitzende ist Peter Ruhe verstarb 2021, sein Vertreter der zuvor als Vorsitzender tätige Bernd Schwichow führt derzeit die Vorstandstätig als Vertreter weiter. Schriftwart und Schießwart ist Guido Handt und um die Finanzen kümmert sich Usama Keilani.

Hilfen für Flüchtlinge


Die Veltheimer Hilfsbereitschaft für Geflüchtete ist nicht neu. Schon nach dem 2. Weltkrieg wurden in Veltheim viele Geflüchtete aufgenommen, wie ein Bericht des Ortsheimatpflegers in dem 2. Teil der Veltheimer Chronik: "Anfang und Fortschritt" aufzeigt. Hier der Abschnitt  aus dem o. g. Buch.https://strato-editor.com/.cm4all/uproc.php/0/Sonstige/.1990%20Dampflok%20am%20Basenberg%20Bild%20490.jpg/picture-400?_=15a9deb1e20
"Flüchtlinge in Veltheim nach dem 2. Weltkrieg
Das wichtigste Kriegsereignis für Veltheim war die Ankunft eines Transportzuges mit etwa 2000 Flüchtlingen aus Ostpreußen und Pommern am 14. März 1945 in Eisbergen. Der Zug sollte eigentlich nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in die Osnabrücker Gegend weiterfahren. Nach der Zerstörung der Eisenbahnbrücke zwischen Uffeln und Vlotho durch feindliche Bomber war das dann nicht mehr möglich. Die Flüchtlinge, meist Frauen, Kinder und ältere Leute, wurden zunächst in Klassenquartieren (Schulen, Säle) untergebracht und bald danach in Privathäuser eingewiesen. Viele Flüchtlinge hofften noch, nach dem zu erwartenden baldigen Ende des Krieges in ihre Heimat zurückkehren zu können - eine Hoffnung, die trog.
In den Ostgebieten zunächst noch zurückgebliebene Deutsche wurden vertrieben und kamen vor allem in die Westzonen. Nach und nach wurden ehemalige Soldaten, auch aus den Ostgebieten, aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Man musste näher zusammenrücken. Da die meisten Häuser nicht auf das Zusammenleben mehrerer Familien eingerichtet waren, konnte es nicht ausbleiben, dass es hier und da zu Spannungen und Reibereien zwischen Einheimischen und Flüchtlingen kam, zumal die Flüchtlinge ja nicht viel mehr als das nackte Leben gerettet hatten.
Die Einheimischen stellten jedoch bald fest - manche früher, manche später - dass die Flüchtlinge nicht nur Wohnraum, Hausrat, Möbel, Kleidung, Essen und Trinken forderten, sondern dass sie auch Menschen waren, die arbeiten konnten und arbeiten wollten. Dazu kam, dass die „Ostpreußen und Pommern“ in ihrer Mentalität und in ihrem Wesen gut zu den Westfalen passten.
Schon nach wenigen Jahren wurden die ersten Ehen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen geschlossen.
Entwicklung der Einwohnerzahlen in Veltheim - Anteil der Flüchtlinge:
Jahr  Anzahl
1900 1490
1911 1597
1920  1516
1939  1680
1946 2103, davon 43,9% männlich, 56,1% weiblich
Zahl der Flüchtlinge 325 (15,5% der Einwohner), davon Männer 20,8%, Frauen 47,5% und Kinder 31,7%)
Bis 1950 blieb es bei einem Anteil von rund 16 % Flüchtlingen an der Gesamteinwohnerzahl.
In späteren Erhebungen wurden die Flüchtlinge nicht mehr gesondert gezählt, da sie mehr und mehr integriert wurden. Etwa ab 1950 setzte, wenn auch in Veltheim nur in einem geringen Umfang, ein Fortzug von Heimatvertriebenen in die Städte ein. Gründe: mangelndes Wohnungsangebot, nur begrenztes Angebot an Arbeitsplätzen für spezialisierte und qualifizierte Fachkräfte, zumal bereits ein großer Teil der Einheimischen Berufspendler waren. "

Große Hilfsbereitschaft in Veltheim


Die Geflüchteten aus der Ukraine werden in den beiden Unterkünften in Veltheim (im Ärztehaus Camen und in der Pension Körting) gut betreut und haben in den ersten Tagen nach ihrer Flucht aus ihrer Heimat eine große Hilfsbereitschaft erfahren. Über die Dorfgemeinschaft Veltheim und der Fa. Camen GbR wurden viele Sachspenden eingeworben bei den Bürgerinnen und Bürgern und diversen Firmen (u. a. Betten-Maack aus Rinteln).
Über die Dorfgemeinschaft Veltheim gab es auch diverse Geldspenden von Firmen und Bürgerinnen und Bürgern,  die den Geflüchteten in den ersten Tagen das Einleben erleichterten.
Aus dem Netzwerk "Porta hilft" steht ein Team von Frauen (die in Eisbergen auch eine private Kleiderkammer aufgebaut haben)  für die tägliche Betreuung für die Unterkunft Körting bereit; Mitglieder der Familie und Fa. Camen kümmern sich um die Unterkunft Camen und von der Dorfgemeinschaft kümmern sich der Ortsheimatpfleger R. Kölling u. D. Dressler um die Belange beider Unterkünfte.

 
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